FAQ

FAQ

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben Antworten auf Ihre Fragen zu geben.

Was ist unter einem Spender zu verstehen?

Im Gegensatz zu den Vorstellungen vieler Wunscheltern erhalten nur ca. zehn Prozent der Bewerber in einem Lebensalter von 18 bis 40 Jahren die Möglichkeit, als Spender mit uns zusammenzuarbeiten. Diese relativ geringe Anzahl der Aufnahmen liegt darin begründet, dass Spenderwillige z. B. von der Spendertätigkeit ausgeschlossen sind: a) wenn sie seelische Erkrankungen wie z. B. Depression oder Schizophrenie aufweisen, b) wenn sie geistig die Konsequenzen der Spendertätigkeit für sich und das auf diese Weise gezeugte Kind nicht überblicken, c) wenn sie primär aus finanzieller Not handeln, z. B. durch Langzeitarbeitslosigkeit, d) wenn sie zu einer Risikogruppe gehören, z. B. Drogenabhängigkeit. Zusätzlich sind weitere Ausschlusskriterien z. B auffälliger sichtbarer Körperschmuck sichtbar (z. B. ein Tattoo an Hals oder Händen) oder wenn deren Verhalten von den Mitarbeitern als anmaßend, respektlos oder diskriminierend empfunden wird.

Die Spendermotive, gegen eine Aufwandsentschädigung auf diese Weise ein Kind zu zeugen, sind vielfältig, z. B. das Interesse an der Feststellung der eigenen Zeugungsfähigkeit, Hilfsbereitschaft, oder weil andere Körpersubstanzen, z. B. Blutspenden, weitergegeben wurden. Dabei ist die Entscheidung des Spenders, mit einer Samenbank zusammenzuarbeiten, geprägt von seiner religiösen, ethischen und rechtlichen Haltung zu dieser Behandlungsmethode sowie kulturellen Werten und Normen. Anzumerken ist, dass die meisten Spender eine positive Einstellung zu dieser Methode der Kindeszeugung haben und sich selbstverständlich mit der Aufdeckung ihrer Identität dem Kind gegenüber einverstanden erklären, solange es für sie nicht zu rechtlichen bzw. finanziellen Nachteilen kommt.

Was ist die sogenannte Karenzzeit?

Die Karenzzeit bezeichnet den Zeitraum vor der nächsten Samenspende, in welcher der Samenspender keinen Samenerguss haben sollte. Wenn die vereinbarte Karenzzeit nicht eingehalten wird, kann sich dies möglicherweise negativ auf die abgegebene Spermaprobe auswirken.

Was kostet eine Kinderwunschbehandlung mit Spendersamen?

Die Kosten für eine Behandlung erfragen Sie bitte bei Ihrem Kinderwunschzentrum. Zu den reinen Behandlungskosten können ggf. noch dazukommen, die Kosten für eine psychosoziale Beratung sowie die Kosten für einen Notarvertrag bei einem nicht verheirateten Paar.

Unsere Kosten für die erste Bereitstellung von Spendersamen für das erste Kind ohne ärztliche Beratung beläuft sich auf 1666,- EUR inklusive Spendersamen für zwei bis drei Inseminationen.

Wird die Behandlung von Krankenkassen bezahlt?

Bedauerlicherweise sind alle Kosten, die im Zusammenhang mit Kryokonservierung und Spendersamen entstehen von der Kostenübernahme durch die Krankenkasse ausgeschlossen.

Wie wird ein passender Samenspender für uns ausgewählt?

Anhand der Kriterien auf dem Patientendatenblatt und dem Foto, welches Sie uns zur Verfügung gestellt haben werden wir für Sie den Spender aus unserem umfangreichen Spenderpool auswählen, der dem Wunschvater am ähnlichsten ist.

Wie kann ich mich als Spender bewerben?

Grundsätzlich freuen wir uns über jeden neuen Bewerber. Hierbei hat ethnische Herkunft, sowohl als auch die Augenfarbe oder Haarfarbe, keinen Einfluss auf die Auswahl des Spenders. Wir haben für Sie einen schnellen und einfach Weg gefunden, ob Sie als Spender in Frage kommen würden.

Alle Informationen zum Spender oder einfach direkt zu unserem Spendertest, indem Sie schnell und unkompliziert testen können, ob Sie als Spender geeignet sind.

Wie viel Geld erhalte ich als Spender und wie häufig kann ich spenden?

Samenspender erhalten pro Abgabe eine Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 100,- EUR je nach Anfahrstweg. Dieser Betrag wird Ihnen zum Teil sofort bei dem Termin ausgezahlt und der andere Teil wird Ihnen ausgezahlt, wenn wir nach 180 Tagen durch eine Blutentnahme die Entsprechenden Proben durch einen negativen Bluttest freigeben können.

Je nach der Qualität Ihrer Probe können Sie ein bis drei Mal pro Monat einen Termin für eine Samenspende erhalten.

Kann ich später das von mir gezeugte Kind kennenlernen?

Nein, der Spender hat grundsätzlich kein Recht darauf das Kind kennen zu lernen. Zwischen den Eltern und dem Spender herrscht absolute Anonymität.

Nur das durch Spendersamen gezeugte Kind hat, sofern es über seine Zeugung aufgeklärt wurde, ein Recht auf Kenntnis der Abstammung. Um mehr über die rechtlichen Bedingungen zu erfahren, folgen Sie doch bitte auf unsere Samenspender-Seite.

Ist eine Ehe für die Behandlung notwendig?

Nein, sofern das Paar in einer eheähnlichen Beziehung lebt, ist eine Behandlung nach entsprechendem Notarvertrag möglich.

Wie können wir ein Geschwisterkind vom selben Samenspender bekommen?

In diesem Fall möchten wir Ihnen raten, einige Pailletten des entsprechenden Spendersamens reservieren zu lassen. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.

Können wir, als gleichgeschlechtliches Paar mit Kinderwunsch, die Samenbank nutzen?

Wir würden gern allen Paaren, unabhängig von der sexuellen Orientierung, einen Kinderwunsch erfüllen. Leider verhindert die aktuelle rechtliche Lage in Deutschland eine Kinderwunschbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Wir hoffen, dass sich dies in naher Zukunft ändert.

Ist es möglich meine Samen auf Langzeit einfrieren zu lassen?

Eine Lagerung der Samen ist bis zum Haltbarkeitsdatum möglich. Dieses Variiert je nach Qualität des Spermiums.

Wie kann ich sicherstellen, dass meine Probe eingefroren wird?

Es gibt verschiedene Faktoren um die Qualität der Zellen zu beeinflussen. Einer davon ist sicherlich die eigene Gesundheit.

Um mehr über das Thema Lagerung im Allgemeinen zu erfahren, folgen Sie der Lagerung-Seite.